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 Raffaella Corcione Sandoval

Geboren in Caracas, Venezuela, aber mit italienischer Staatsbürgerschaft, lebt und arbeitet die Künstlerin Raffaella Corcione Sandoval heute in Rom. Seit ihrer Kindheit fühlt sie sich zur Kunst hingezogen. Sie studierte an der Kunstschule Studio Sancho in Caracas. In Italien lernte sie bei Novella Parigini und Enrico Maria Avitabile und besuchte den Kurs für Graphik und Mode an der Mode Akademie in Rom. Sie studierte drei Jahre lang Theologie an der Jesuiten Universität in Neapel und reiste gleichzeitig mehrmals nach Indien um die asiatischen Religionen und vor allem auch sich selbst, dank des Lehrers Sathya Sai Baba, kennenzulernen. Als mittlerweile weltberühmte Künstlerin, hat Raffaella Corcione Sandoval in der Schweiz, den Vereinigten Staaten, Deutschland, China, Portugal, Spanien, Indien sowie auch in mehreren italienischen Städten ihre  Werke ausgestellt. Auf unserer Halbinsel fanden ihre Kunstobjekte in mehreren Galerien sowie Museen ein Zuhause, wie zum Beispiel in der Reggia von Caserta, im Maschio Angioino von Neapel und im Museum von Villa Torlonia in Rom. Ihr bekanntetes Werk “La Sindone Partenopea”, eine Skulptur von außerordentlicher poetischen Ausstrahlung, die dank der Technik der Kristallisation hergestellt wurde und 2006 im Filatoio (Caraglio) von Turin in der Großen International Exhibition Il Velo (“Der Schleier”), kuratiert von Andrea Busto, neben den größten Namen der Kunstgeschichte ausgestellt wurde, ermöglichte ihr, sich in der Welt der Gegenwartkunst durchzusetzen. Dank ihrer künstlerischen Forschung und ihrer besonderen Gemälde- und Skulpturentechnik erlang Sie zahlreiche kulturelle Auszeichnungen. Ihre Werke gehören den bedeutendsten Privatsammlungen in Italien und internationalen Städten, wie London, New York, Caracas, Miami, Mumbai, San Francisco und Athen an. Raffaella Corcione Sandoval lehnt jede Art formaler Kategorisierung ab und macht von mehreren Ausdrucksformen Gebrauch: von der Malerei zur Fotografie, sowie auch von Videos, durch das Verbinden und Umwandeln von einfachen Materialien in unerwartete Kompositionen mit neuen und originellen Techniken. Kunst, Wissenschaft, Philosophie und Technik haben keine Grenzen für die Künstlerin die ihre Werke als ästhetische Synthese des menschlichen Wissens verwendet. Mit Leidenschaft, Kritik, und teilweise auch Ironie, macht sie sich Gedanken über die menschliche Geschichte sowie über die ständige Suche nach einer neuen Welt und einer neuen Art und Weise des Lebens, wo der Mensch sich selbst, seine ursprüngliche Einheit und seinen wahren Ursprung finden kann, wobei er über das bloße Menschsein hinausgeht, um durch die Kunst und Philosophie zu versuchen, das verlorene Paradies, welches der Grund unseres täglichen Lebens ist, zu finden.